Die Nass-in-Nass-Technik

Wer hat's erfunden?

Für einmal kein Schweizer ;o)
Es war Bill Alexander - ein Deutscher, der nach dem 2. Weltkrieg nach Amerika ausgewandert ist und dort seine Maltechnik bekannt gemacht hat.
Mit Büchern wie "Secrets to the Magic of Oilpainting" oder "How to draw and paint Landscapes Wet-on-Wet" brachte er den Amerikanern mit einfachen, bebilderten Malanleitungen seine Maltechnik näher.
Weltweit bekannt wurde aber diese wunderbare Maltechnik durch Bob Ross. Er überarbeitete und verfeinerte die Technik von Bill Alexander noch, und publizierte zu dem Thema Bücher und Fernsehmalkurse.

Was ist das Besondere an der Nass-in-Nass-Ölmaltechnik?

Sie beruht auf der simplen Tatsache, dass man die Ölfarbe Schicht für Schicht auftragen kann, ohne dass eine Trockenphase von Nöten ist. Auf einer nassen, grundierten Leinwand werden spezielle kräftige Ölfarben nach und nach aufgetragen. Das Sortiment besteht aus 13 Basisfarben, mit denen man eine fast unbeschränkte Anzahl von Farbtönen entweder auf der Palette, auf dem Pinsel oder direkt auf der Leinwand mischen kann. Dies alles geschieht auf einer langsam trocknenden Grundfarbe (flüssig Weiß, flüssig Schwarz oder flüssig Transparent).
Diese Technik erlaubt es in sehr kurzer Zeit, ein komplettes Gemälde zu erstellen. Es gelingt wirklich jedem, selbst einem, der noch nie zuvor ein Bild gemalen hat.

Landschaften - Bob Ross

Bob Ross wurde am 29. Oktober 1942 in Daytona Beach, Florida USA, geboren. Er begann seine Malkarriere in Alaska, wo er in der Air Force, in die er sich mit gerade mal 18 verpflichtet hatte, stationiert war.
Er malte zur Aufbesserung seines Militärsoldes und besuchte zu diesem Zwecke viele Kurse an Universitäten sowie Hochschulen und nahm Privatunterricht bei Mallehrern. Er entdeckte die schon seit langer Zeit existierende Nass-in-Nass Technik für sich - aus verständlichen Gründen, sie ist nicht sehr zeitaufwendig, leicht umzusetzen und bringt wunderschöne Ergebnisse hervor.
Nachdem er 1981 aus der Armee entlassen wurde, begann er zu reisen und Anderen seine einzigartige Malmethode beizubringen. 1982 wurden unter Mitarbeit seiner Geschäftspartner die ersten Folgen der Serie "The joy of painting" - "Freude am Malen" aufgezeichnet.

Am 4. Juli 1995 starb Bob Ross in New Smyrna Beach, Florida im Alter von 52 Jahren. Seine 33 Serien Freude am Malen begeistern jedoch nach wie vor alle Menschen
Bericht über Bob Ross im ZH Tagesanzeiger: 29.11.2015
Hier können Sie die Statistik der "Bob Ross - Joy of Painting" Serien ansehen

Blumen - Gary und Kathwren Jenkins

Der die Blumen zum Blühen bringt – Gary Jenkins
Gary Jenkins wurde in Brooklyn, New York, geboren. Er begann seine künstlerische Karriere, indem er 4 Jahre die Ringling School of Art in Sarasota, Florida, besuchte. Nach seinem Abschluss arbeitete Gary als federführender Künstler für eine große Grußkartenfirma. Außerdem arbeitete er für die bekannte Kunstvertriebskette Aaron Bros. Während der frühen 70er Jahre wurde Gary Lehrer für Malerei. Als Galeriemaler spezialisierte er sich auf die Blumenmalerei.

1980 eröffnete sich die Möglichkeit für Gary, sein eigenes nationales PBS Fernsehmalprogramm zu betreuen - das "Jenkins Malstudio". In den 80er und 90er Jahren fuhr er landesweit zu Großveranstaltungen und Kunsthäusern, um Seminare zu geben. Und auch heute leitet er mehrere Seminare pro Jahr. Gary hat für viele geschätzte Kunstgalerien gemalt und hat ein eigenes Kunst-Studio und eine Galerie.

Viele seiner Bilder gingen in Druck und befinden sich heute in Privatsammlungen. Gary wurde von North Light Books der angesehene Titel eines der "Besten Blumenmaler Amerikas" verliehen.

Gary malt zur Zeit für geschätzte Kunstgalerien und aktuell malt er Bilder für Gicleé Prints. Nach wie vor malt er seine Lieblingsmotive - Blumen und exotische Vögel. Seit kurzem hat er auch eine Leidenschaft für das Malen von tropischen Fischen entwickelt.

Gary ist gerne Künstler und hofft, noch lange Zeit für Galerien malen zu können. Gary lebt zusammen mit seiner Frau Kathwren, die ebenfalls Künstlerin ist, und siedelte sich kürzlich in Sedona, in Arizona, an.

Kathwren Jenkins – Blumen wie in Öl gegossen
Kathwren Jenkins wurde in Toronto, Kanada, geboren und wuchs in Südkalifornien auf. Kathwren begann im Alter von 18 Jahren mit der Ölmalerei. Sie belegte Kunst als Hauptfach in der Highschool und besuchte Malkurse am Junior College.

In den 60er Jahren malte Kathwren weiter und bildete sich selbst fort. In der Mitte der 70er Jahre wurde sie Kunstlehrerin in einem Studio in Nevada, wo sie zu der Zeit lebte. 1980 traf sie ihren Ehemann, Gary Jenkins. Kathwren begann, mit ihm zusammen zu lehren. Sie bereisten dabei jedes Jahr bis zu 30 Staaten.

1990 wurde Kathwren zweiter Gastgeber der PBS Fernsehmalshow "The Jenkins Art Studio", die nunmehr 16 Jahre gesendet wurde. In den 90er Jahren schrieb Kathwren 16 Anleitungshefte für das Malen und produzierte verschiedene Videobänder. Kathwren hat für die geschätzte Kunstgalerie in Carmel und Placerville, Kalifornien gemalt. Sie ist gerade dabei, einige ihrer Bilder als Giclee drucken zu lassen. Kathwren unterrichtet zusammen mit ihrem Ehemann, Gary, in ihrem Heimstudio in Sedona und an der Westküste.

"Ich liebe die Blumenmalerei mehr als alles andere. Blumen können mit kraftvollen Farben oder zarten Pastelltönen gemalt werden, abhängig von der Stimmung, die man ausdrücken will. Die Formen sind interessant für mich, besonders wenn ich sehr große Blumen auf überdimensionale Leinwände male."

Portrait - John Thamm

John Thamm - Meister der "Wipe-Out-Technik"
In Spokane, Bundesstaat Washington, lebt John F. Thamm, seine Porträt-Workshops gibt er an vielen Orten der Vereinigten Staaten und in Europa. J. F. Thamms Leidenschaft gilt der Porträtmalerei, der Landschaftsmalerei und dem Sozialrealismus.

In Wendell Idaho geboren, führte John Thamms Bildungsweg von Küste zu Küste bis nach Europa. Nachdem er die Universtät von Idaho absolviert hatte, setzte John Thamm seine Studien an der Kunstfalkultät in New York City mit einem Stipendium fort, in dem er Porträtmalerei bei Samuel Oppenheim studierte. Er unterhielt eine Galerie im New Yorker Westteil und setzte seine Arbeiten im Sozialrealismus unter Anleitung von Jack Levine fort.

John war ein Lehrer für Ölmalerei an der Gemeindeschule in Spokane als er sich mit einem guten Freund eines seiner Studenten, Bob Ross, anfreundete. John machte Bob mit William Alexander bekannt und mehrere Jahre später brachte er seine Serie "Freude an der Malerei" heraus. Bob hatte schon immer Johns Porträt-Lehrtechnik bewundert und bat ihn, einen Film mit ihm zu produzieren.

John startete seine Porträt -Workshops, in denen er seine spezielle Wischtechnik lehrte. Mit zahlreichen anderen Künstlern der USA, Europas und Mexikos hat er sich fachlich ausgetauscht.

Sein Interesse am Porträtieren und am Herstellen von Skulpturen führte ihn zum Erlernen des Handwerks der Leder-Masken-Kunst in der Nähe von Padua in Italien mit Donato Sartori. Er machte eine Serie von Leder-Skulptur-Masken in der Tradition der "Comede D'Arte".

1993 erweiterte Thamm sein Interesse am Porträtieren, indem er Porträts im Gerichtssaal zeichnete. Unter anderen war er bei den Ruby Ridge- und Waco- Verfahren dabei. Während dessen arbeitete er für die ABC-, CNN- und PBS-Fernsehnachrichten und für die Spokesman-Zeitung. Am Ende des Ruby Ridge- Verfahrens beendete er ein großes Porträt von Gerry Spence, das jetzt in seiner persönlichen Sammlung in Jackson Hole in Wyoming hängt. Die Erfahrungen beim Gerichtszeichnen wiesen John den Weg zu seiner Sozio-Realismus-Phase.

In den letzten 10 Jahren konzentrierte sich John Thamm auf die Malerei von Landschaften und Stadtbildern in den Gegenden von Bisbee, Arizona und den Niederlanden. Seine Porträt-Workshops und Seminare unterrichtet er in den Vereinigten Staaten und in Europa.

Landschaften - Robert Warren

Robert Warren ist ein seit über 30 Jahren erfolgreicher Künster für Landschaft-, Blumen-, und Stilllebenmalerei. Robert lebt mit seiner Frau und seinen 3 Kindern in Canal Winchester, Ohio.

Er produzierte in mehr als 10 Jahren über 200 Fernseh-Shows "Teaching the world to paint", die weltweit übertragen wurden.
Sein guter Freund und Mentor war Bill Alexander.

Wildlife Fotorealistisch - Eric Wilson

Vom Polizisten zum Künstler - es ist ein ungewöhnlicher Weg. Eric Wilson wurde 1979 ein Police Constable, aber seine Liebe galt dem malen. So entschied sich der Künstler 1991 nur noch der Malerei zu widmen - Wildtiere in Pastellkreide, Öl und Acryl.

Seine Kindheit in den schottischen Highlands erfüllte ihn mit einer Liebe zur Natur, und er bereiste die Welt, um seine wilden Bewohner zu malen.
Eric ist heute weltweit bekannt, er stellte seine Werke in England, Deutschland und den Vereinigten Staaten aus, wo er an der renommierten Florida Wildlife und Western Art Exposition und The National Exhibition of Wildlife Art für seine Arbeit mehrere Auszeichnungen gewonnen hat.
Seine Bilder erschienen in Zeitschriften und Bücher wie "The Best of Wildlife Art" und "Schlüssel zur Malerei, Fell und Federn", North Light Books; Eric ist oft als Künstler in Residence im Natur Art Museum in Twigworth, Gloucester finden.